Feier zum 650. Jahrestag der ersten Hammerschmiede in Metzenseifen
Es ist 650 Jahre her, dass die ersten Hammerschmieden in Metzenseifen/Medzev in Betrieb genommen wurden. Das wurde in Metzenseifen gebührend mit einer Ausstellung und einem Konzert gefeiert. Zur Feier des Jubiläums trug auch die Kunstschule in Metzenseifen bei.
Den Anfang machte der Sängerchor Melodie unter der Leitung von Mgr. Lýdia Grentzer mit dem „Lied der Hammerschmiede“. Das Begleitwort führte die Anwesenden durch die einzelnen historischen Meilensteine der Schmiedekunst. Beim Auftritt der Schüler und Pädagogen der Schule wurden mantakische sowie deutsche Melodien dargeboten, die zum Kulturgut der Region gehören.
Die Kinder zeigten ihr Bestes, und die Zuschauer dankten ihnen mit lautem Applaus für die gelungene Darbietung. Der Saal war mit Bildern geschmückt, die die Schüler gemalt hatten. Die jungen Künstler stellten die Hammerwerke jeweils auf ihre eigene Weise und mit großer Originalität dar.
Es wurde auch bedeutender Landsleute der Stadt gedacht, wie dem Dichter und Geschäftsmann Michael Schmiedt sowie dem Künstler und Dokumentaristen Ing. Wilhelm Gedeon.




Traditionelle Amboss-Polka als Höhepunkt
Höhepunkt der Feier war die traditionelle „Amboss-Polka“, gespielt vom Akkordeonensemble „Akordea“. Das Musikstück gab den Rhythmus des Hammers auf dem Amboss und die typischen Klänge des Hammerwerks eindrucksvoll wieder.
Das Konzert und die Ausstellung waren nicht nur Teil der Feierlichkeiten zum 650. Jahrestag der Hammerwerkskunst, sondern auch ein Dank an alle Generationen der Metzenseifner, die durch ihr Können, ihren Fleiß, ihr Talent und ihre Liebe zur Heimat Werte geschaffen haben, die das Leben der Menschen über Jahrhunderte prägten und verbesserten.
Mgr. Gabriela Petrášová stellte das Programm choreografisch sehr sorgfältig zusammen und leitete es mit Worten und Versen, die von viel Herz und Hochachtung gegenüber den Vorfahren geprägt waren. Ihr gebührt besonderer Dank und großer Applaus. Wir verbrachten einen schönen und feierlichen Nachmittag.
Mgr. Agi Bröstl
Fotos: Roman Kadlec
