Präsidentenpalast Bratislava/Pressburg

Erster Runder Tisch der nationalen Minderheiten unter der Leitung von Berater Krisztián Forró

Am 30. Juni 2025 fand im Präsidentenpalast eine bedeutende Veranstaltung statt – der erste Runde Tisch, der den nationalen Minderheiten in der Slowakei gewidmet war. Die Diskussion wurde vom Präsidenten der Slowakischen Republik, Peter Pellegrini, geleitet. Organisiert wurde das Treffen vom Berater des Präsidenten für nationale Gemeinschaften, Krisztián Forró, der eine zentrale Rolle bei der Vorbereitung dieses Dialogs spielte. Die deutsche Minderheit vertrat Patrik Lompart, der Vorsitzende der Karpatendeutschen Jugend.

An der Diskussion nahmen Vertreter aller 15 offiziell anerkannten nationalen Minderheiten der Slowakei teil sowie drei Regierungsbeauftragte: Ákos Horony (für nationale Minderheiten), Alexander Daško (für Roma-Gemeinschaften) und Simona Zacharová (für die Entwicklung der Zivilgesellschaft).

Präsident Pellegrini drückte in seiner Eröffnungsrede seine Unterstützung für alle nationalen Gemeinschaften aus, die zur Identitätsbildung der Slowakischen Republik beitragen. Er würdigte ihren Beitrag, ihre historische Präsenz und die Bedeutung der Bewahrung ihres kulturellen Erbes. Er betonte die Notwendigkeit eines kontinuierlichen Dialogs und der Sicherstellung, dass sich jeder Bürger der Slowakei – unabhängig von Sprache, Herkunft oder Kultur – als Teil der Gesellschaft fühlen kann.

Vertreter nationaler Minderheiten mit dem Präsidenten Peter Pellegrini
Die Minderheitenvertreter mit dem Staatspräsidenten

Treffen im Zeichen des Dialogs

Das Treffen war von einem Geist des offenen Dialogs und des gegenseitigen Respekts geprägt. Die Teilnehmer diskutierten über aktuelle Herausforderungen, denen die Gemeinschaften gegenüberstehen, sowie über Möglichkeiten zur besseren Zusammenarbeit zwischen dem Staat und den Minderheiten in den Bereichen Bildung, Kultur, Identität und gesellschaftliche Teilhabe.

Die Vertreter der Minderheiten würdigten das Interesse des Staatsoberhauptes an ihrer Situation und nahmen positiv zur Kenntnis, dass die Diskussion direkt im Präsidentenpalast stattfand. Viele bezeichneten dieses Treffen als historischen Meilenstein und äußerten die Hoffnung, dass solche Veranstaltungen zu einem regelmäßigen Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens werden.

Der Runde Tisch der nationalen Minderheiten stellt somit einen wichtigen Schritt in Richtung größerer Inklusion, Anerkennung und partnerschaftlichen Umgangs dar. Präsident Pellegrini und Berater Forró machten deutlich, dass die Vielfalt der Slowakei eine Stärke des Landes sei – und dass der Dialog mit den Minderheiten fortgesetzt werde.

Mgr. Patrik Lompart, PhD.