Teilnehmer, Referenten und Mitarbeiter „Heimatvertriebene und Heimatverbliebene“ (Foto: Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen)

Fachtagung „Heimatvertriebene und Heimatverbliebene“

Frankfurt am Main wurde am letzten Augustwochenende zum zentralen Treffpunkt der Kulturarbeit der deutschen Heimatvertriebenen und der deutschen Minderheiten im östlichen Europa.

Unter der Schirmherrschaft des Hessischen Ministerpräsidenten Boris Rhein veranstaltete die Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen für Wissenschaft und Forschung gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten (AGDM) in der FUEN ihre 6. Internationale Fachtagung „Heimatvertriebene und Heimatverbliebene – zwei Seiten der gleichen Medaille“. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter deutscher Minderheiten aus Polen, Rumänien, Ungarn, Kroatien, Litauen, der Ukraine, Serbien und weiteren Staaten begegneten den Landsmannschaften, Kulturinstitutionen, Wissenschaftlern sowie politischen Entscheidungsträgern aus Bund, Ländern und Kommunen.

Die dreitägige Tagung machte eindrucksvoll deutlich: Das kulturelle Erbe der Deutschen im östlichen Europa ist ein inklusives, gemeinsames deutsches und europäisches Kulturerbe. Seine Bewahrung und Vermittlung gelingt nur im engen Zusammenwirken von Heimatvertriebenen und Heimatverbliebenen – und die Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen hat sich als bundesweit einzigartige Plattform dieses Dialogs etabliert. AGDM-Sprecher Benjamin Józsa betonte den Mehrwert deutscher Minderheiten im östlichen Europa für die Politik, über den „Brückenbau“ hinaus, man fungiere auch als Übersetzer von Sprache, Kultur und Regeln vor Ort.

Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen/Red