Fünftes Karpatendeutsches Forum des Landesverbands Bayern
Am 22. Januar 2026 fand das Fünfte Karpatendeutsche Forum des Landesverbandes Bayern der Karpatendeutschen Landsmannschaft Slowakei statt. Es wurde in der bewährten Form eines virtuellen Treffens durchgeführt. Die Veranstaltung war damit „papierlos“, denn auch die Einladungen gab es ausschließlich elektronisch. Sie wurden vom Landesvorsitzenden und Mitglied des Bayerischen Landtages, Josef Zellmeier, per E-Mail verschickt.
Josef Zellmeier eröffnete um 18 Uhr das Meeting, begrüßte die 15 Teilnehmer und zwei Referenten und übergab nach einer kurzen Einführung die Gesprächsleitung an die Vorsitzende der Karpatendeutschen Landsmannschaft in Deutschland, Frau Brunhilde Reitmeier-Zwick, mit der Bitte, das Meeting zu moderieren.

Zur Teilnahme an dem Meeting hatte der bayerische Landesvorsitzende mit Dr. Gabriela Schleusener und Dr. Heinz Schleusener zwei Karpatendeutsche aus der Slowakei eingeladen. An beide richtete Frau Reitmeier-Zwick die Bitte, über ihre ehrenamtliche Tätigkeit für die Karpatendeutschen zu berichten, insbesondere über die Arbeiten zum Erfassen und Publizieren der regionalen deutschen Dialekte sowie über die Publikationen im Karpatenblatt.
Diskussion über die deutsche Sprache
Ein Schwerpunkt der anschließenden Diskussion war die Frage, wie die deutsche Sprache ihre Bedeutung sowohl für die Karpatendeutschen in der Slowakei als auch für den mitteleuropäischen Arbeitsmarkt erhalten kann. Hervorgehoben wurden Aktivitäten wie jene von Helmut Bistika, der die künstlerische Beschäftigung des Nachwuchses mit dem Erlernen bzw. Üben der deutschen Sprache verbindet.
In den Beiträgen kam auch zum Ausdruck, dass dazu neben dem stärkeren Gebrauch des Deutschen in den Familien der Karpatendeutschen ganz sicher auch mehr Unterstützung durch slowakische Einrichtungen (Schulen, Hochschulen, Kirche) nötig ist.

© Karpatendeutsche Landsmannschaft LV Bayern
An der regen Diskussion beteiligten sich neben dem Leiter des Fachbeirates Wirtschaft der Stiftung Verbundenheit, Timo Prekop (im Bild zweite Reihe, ganz links), unter anderem auch die den Lesern des Karpatenblattes bekannten Norbert Hecht und Georg Gedeon.
Red
