KDV sagt Danke

Zeit Danke zu sagen

Immer wenn das alte Jahr sich dem Ende zuneigt und ein neues beginnt, resümiert der Mensch über die Erfahrungen und Erlebnisse der vergangenen zwölf Monate. Was waren unsere Highlights? Worauf sind wir besonders stolz? Wer hat uns in diesem Jahr geholfen und uns unterstützt? Und haben wir diesen Menschen schon „Danke“ gesagt?

Dankbarkeit zu zeigen ist ebenso wichtig wie Dankbarkeit zu empfangen. Beide Formen wirken sich positiv auf unser Wohlbefinden und unsere zwischenmenschlichen Beziehungen aus. Nehmen wir uns ein wenig Zeit, um den Menschen zu danken, die uns im vergangenen Jahr zur Seite gestanden haben – sei es jemand, der uns durch eine schwierige Zeit begleitet hat, oder jemand, der uns im richtigen Moment zum Lachen gebracht hat. Dankbarkeit stärkt nachhaltig unsere sozialen Bindungen und sorgt für gute Laune – und was könnte schöner sein, als sozial gestärkt ins neue Jahr zu starten?

Auch ich möchte in diesen Tagen „Danke“ sagen. Ich möchte mich bei vielen unserer Mitglieder und Funktionäre bedanken, die in der Lage waren, die Vereinstätigkeit auf regionaler Ebene und in den Gemeinden auch 35 Jahre nach der Vereinsgründung fortzuführen. Konkrete Beispiele dafür finden Sie in unserem Karpatenblatt und auf unserer Webseite. Dass unser Monatsblatt regelmäßig erscheint und dass die Webseite www.karpatenblatt.sk interessante und aktuelle Beiträge bietet, verdanken wir vor allem unserer Chefredakteurin, die im vergangenen Jahr auch vom Kulturmanager des Instituts für Auslandsbeziehungen unterstützt wurde.

Ein besonderer Dank gilt auch den Mitarbeiterinnen unseres Vereinsbüros. Sie müssen sich ständig an neue Zuwendungsregelungen und wachsende administrative Hürden anpassen. Großer Dank für die Unterstützung gilt zudem dem zuständigen Referat des Bundesministeriums des Innern sowie der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland.

Von großer Bedeutung ist für mich auch, dass wir in diesem Jahr international aktiv geblieben sind. Besonders hervorzuheben ist die Teilnahme am Kongress der Föderativen Union der Nationalen Minderheiten (FUEN) in Bozen/Südtirol sowie an der Tagung der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten (AGDM) in Berlin. Am 25. Oktober 2025 wurde in Bozen eine neue FUEN-Führung gewählt: Mit großer Mehrheit wurde Olivia Schubert von der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen zur Präsidentin gewählt. Bei der Jahrestagung der AGDM wurde am 6. November 2025 Benjamin Józsa vom Demokratischen Forum der Deutschen in Rumänien zum neuen Sprecher gewählt.

Unser großer Dank gilt dem bisherigen FUEN-Präsidenten Lóránt Vincze und dem langjährigen Sprecher der AGDM, Bernard Gaida, für ihr großes Engagement in den Anliegen der nationalen Minderheiten. Wir wünschen beiden alles erdenklich Gute.

Voller Dank für Ihre wertvolle Unterstützung und in der Hoffnung, dass das kommende Jahr ein gutes wird, wünsche ich allen ein gesegnetes, gnadenreiches Weihnachtsfest und gute Gesundheit im Jahr 2026!

Ondrej Pöss