Auschwitz Birkenau

Kultur- und Bildungsreise nach Krakau und Auschwitz

Vom 18. bis 20. September 2026 fand eine Kultur- und Bildungsreise nach Krakau und Auschwitz statt. Ziel der Reise war es, jungen Menschen des Karpatendeutschen Vereins die Möglichkeit zu geben, neue Erfahrungen zu sammeln, ihre Deutschkenntnisse anzuwenden und mehr über Geschichte, Kultur und das Leben der deutschen Minderheiten in Europa zu erfahren.

Während des gemeinsamen Programms standen Begegnungen, Gespräche und der gegenseitige Austausch im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden konnten neue Kontakte knüpfen und gleichzeitig die deutsche Sprache in einem natürlichen Umfeld außerhalb des Schulalltags verwenden.

In Krakau besuchte die Gruppe auch das Goethe-Institut. Dort erhielten die Teilnehmenden einen Einblick in dessen Arbeit und erfuhren mehr über die Förderung der deutschen Sprache und Kultur. Der Besuch zeigte zugleich, welche Möglichkeiten die deutsche Sprache für Bildung, Begegnung und internationale Zusammenarbeit bietet.

Vor dem Goethe-Institut in Krakau
Vor dem Goethe-Institut in Krakau

Besuch der Gedenkstätte

Ein besonders wichtiger und bewegender Teil der Reise war der Besuch der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau. Die Teilnehmenden setzten sich dort unmittelbar mit den Ereignissen des Holocaust und der Geschichte des 20. Jahrhunderts auseinander. Der Besuch regte dazu an, über die Folgen von Extremismus, Rassismus und Intoleranz sowie über die Bedeutung von Menschenrechten, Respekt und Toleranz nachzudenken.

Die gemeinsame Reise verband somit Geschichte, Kultur, Sprache und Begegnung. Die Teilnehmenden konnten nicht nur ihr Wissen erweitern, sondern auch ihre Deutschkenntnisse praktisch anwenden, neue Eindrücke sammeln und sich über gemeinsame Themen austauschen.

Gleichzeitig trug die Reise dazu bei, die Beziehung der jungen Menschen zur deutschen Sprache und Kultur sowie zur deutschen Minderheit zu stärken und ihre eigene Identität in einem breiteren europäischen Zusammenhang wahrzunehmen.

Wir bedanken uns herzlich beim Fonds zur Unterstützung der Kultur der nationalen Minderheiten – KULTMINOR für die finanzielle Unterstützung dieses Projekts.

Lucia Urbančoková

Fotos: Roman Kadlec