Kultur und Traditionen der deutschen Minderheit in Schmöllnitz Hütte
Eine Woche nach dem Mariä-Himmelfahrt-Fest kamen am 21. August 2026 die Mitglieder der Ortsgruppe des Karpatendeutschen Vereins in Schmöllnitz Hütte/Smolnícka Huta und geladene Gäste aus den benachbarten Ortsgruppen der Region Unterzips des KDVs mit ihren OG-Vorsitzenden im Kulturhaus der Gemeinde zusammen. Sie waren im Rahmen des Jahresprojektes „Kultur und Traditionen der deutschen Minderheit in Schmöllnitz Hütte“ zu einem Treffen eingeladen.
Die Vorsitzende der OG Frau Ingrid Kochová begrüßte alle Anwesenden herzlich und brachte ihre Freude darüber zum Ausdruck, dass das im vergangenen Jahr gestartete Projekt auch in diesem Jahr fortgesetzt werde. Gleichzeitig drückte sie ihren aufrichtigen Dank dafür aus, dass dieses Projekt mit Unterstützung des Fonds zur Unterstützung der Kultur der nationalen Minderheiten durchgeführt werden könne.

Beeindruckende Erinnerungen an die Anfänge
Das letztjährige Projekt konzentrierte sich auf die Geschichte der Gemeinde Schmöllnitz Hütte, es war dem Leben unserer Vorfahren gewidmet. Das Thema des diesjährigen Treffens war der Anfang der Tätigkeiten aller Ortsgruppen in der Region Unterzips. Nach der Eröffnungsansprache konnten sich die Gäste eine DVD-Aufnahme mit dem Titel „Unterzips – meine Heimat“ ansehen. Sie warfen gemeinsam einen Blick zurück und erinnerten sich an die Anfänge ihrer Aktivitäten, an die Präsentationen der Tätigkeiten, an die Aufführungen von Sängergruppen mit Heimatliedern, an die Gründung von Einrichtungen der Heimatstuben, Sammlungen verschiedener Geräte und Gegenstände, die auf vergangene Zeiten hinweisen.
In Liebe und Respekt gedachten die Anwesenden derer, die nicht mehr unter uns sind, und die sehr aktiv an der Gründung des Karpatendeutschen Vereins beteiligt waren und die ganz wesentlich zur Entwicklung verschiedener gemeinsamer Veranstaltungen beigetragen haben. Seit der Gründung des Karpatendeutschen Vereins sind viele Jahre vergangen. Alle sind älter geworden, doch die Begeisterung und die Freude an der Arbeit sind geblieben, um das Erbe unserer Vorfahren, die Traditionen, Sitten und Bräuche weiter zu bewahren und sie nicht in die Vergessenheit geraten zu lassen.
Buntes Kulturprogramm
Nach der Videovorführung gab es eine Bewirtung mit Kuchen und Kaffee. Unsere Sängergruppe sowie die geladenen Gäste führten ein kulturelles Programm mit Liedern und Wortbeiträgen auf und schließlich wurde von allen gemeinsam das Lied „Wahre Freundschaft“ gesungen. Im Saal des Kulturhauses herrschte eine fröhliche und ausgelassene Stimmung und die Teilnehmer verbrachten in guter Gesellschaft einen schönen und feierlichen Nachmittag.

PhDr. Ingrid Koch
