Bruckner Treffen: Belebendes Zusammensein

Am 19. Juni 2021 war es wieder so weit. Mit Bruck a.d. Donau verbundene Menschen kamen wieder zu ihrer gewohnten und  beliebten Jahresbegegnung. Die ersten kamen schon eine Stunde vor Beginn  unter den schattenspendenden Linden ins Gespräch und es wurden  über 80 „Kommunizierende“.

Ja, diese gemeinschaftliche Stimmung übertrug sich dann in den etwas kühleren Kirchenraum zur Feier der Hl. Messe. Auf dem Liedblatt stand das Motto „Im Herzen Jesu ist die Liebe Gottes für uns konkret, sichtbar und erfahrbar geworden“ – von Anselm Grün formuliert. Diese Botschaft wurde in der Predigt vertieft und endete mit der bleibenden Frage „Wofür brennt unser Herz?“ Eine brennende Kerze von der Mahnwache am 15. Juni mit der Aufschrift „Begegnen statt Ausgrenzen“ wies auf die brennenden Fragen der Flüchtlinge in unserer Zeit.

Das andere Kommunizieren

Bei unserem Gottesdienst nahmen wir unsere Kranken, die verhindert waren, und unsere Verstorbenen in unser Gebet mit auf. Der Höhepunkt und die tiefste Begegnung war dann das „andere Kommunizieren“ des Leibes Christi im Heiligen Brot.

Unser Bischof Ludwig kam aufgrund von zwei Firmungen, die er in Oberösterreich spendete, zu spät zur Messe. Er hat der Hl. Messe weiter beigewohnt und hat uns dann aber mit dem Segen Gottes für unsere Lebenswege und zum weiteren Zusammensein entlassen. Das war dann auf dem Platz vor der Kirche unter den Linden. Bei einer wirksamen Stärkung mit Getränk und Ciabatta-Brot von Ströck kam es zu einem lebendigen Austausch. Zwei Stunden hielten wir – von einem zum anderen Gespräch gehend – aus und merkten erst nachher, wie müde unsere Füße geworden waren – ein nachwirkendes belebendes Zusammensein.

Pater Alois Sághy, SDB