Nina Omilian in ihrem Stück über Clara Schumann

„Sein Bildnis wunderselig – Clara Schumann und die Erinnerung“

Am 6. April feiert das Theaterstück „Sein Bildnis wunderselig – Clara Schumann und die Erinnerung“ Slowakei-Premiere. Darin erzählt Nina Omilian die Geschichte von Clara Schumann, der großen Klaviervirtuosin und Ehefrau des berühmten Komponisten Robert Schumann. Nach dem Tod ihres Ehemannes Robert zieht Clara nach Berlin und muss sich mit ihrer Erinnerung auseinandersetzen. „Es geht um die Ehe der beiden, das Psychodrama, das sich nach dem Tod Roberts für Clara entspinnt und ihre Möglichkeit danach weiterzuleben“, erzählt Nina Omilian. Die Sängerin, Schauspielerin und Autorin ist selbst in der Rolle der Clara Schumann zu sehen. Die Erinnerung an sich habe einen wichtigen Part in dem Stück, „die eigentliche Hauptrolle spielt aber die Musik“. Die berühmteste Pianistin des 19. Jahrhunderts Vor neun Jahren entstand „Sein Bildnis wunderselig – Clara Schumann und die Erinnerung“. Es ist das erste Theaterstück von Nina Omilian. Als sie noch klassische Sängerin war, bot ihr eine große Agentur an, Liederabende für sie zu gestalten. „Aus irgendeinem mir bis heute nicht bekannten Grund habe ich aus dem Bauch heraus gesagt: Nein, möchte ich nicht“, erinnert sich die Autorin. Damals ging es gerade um die Frauen von Robert Schumann. Im Gespräch sei ihr klargeworden, dass sie nicht in irgendeiner Philharmonie stehen und einfach nur die Lieder singen wolle. Sie wolle mehr – die Geschichten und die Menschen dahinter darstellen. Hier ein kleiner Vorgeschmack: Uraufführung in der Traukirche der beiden Komponisten Die Feuerprobe des Stücks fand am Hochzeitstag von Clara und Robert Schumann in Leipzig statt. Es gelang, was Omilian sich vorgenommen hatte: die Musiker vom Sockel herunterzuholen und die Geschichten von Mensch zu Mensch zu erzählen. Diesen Dialog können am 6. April erstmals auch Zuschauer in der Slowakei erleben. Nina Omilian wird begleitet von der Sopranistin Teresa Hoerl als Erinnerung und der Pianistin Tuyêt Pham am Flügel. Die Einnahmen aus dem Stück sollen für einen sozialen Zweck gespendet werden. Danach zieht das Stück dann Ende Mai nach Warschau weiter. Im Anschluss an die Vorstellung im Theater Malá scéna in Pressburg/Bratislava gibt es ein Künstlergespräch mit den Machern des Stücks. Das Karpatenblatt verlost drei Mal zwei Karten. Schreiben Sie einfach bis 5. April eine E-Mail mit dem Betreff „Clara Schumann“ an karpatenblatt@gmail.com Unter allen Einsendern werden die Gewinner ausgelost. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.