Kinder bei der Exkursion

In Alt Lublau lernten die Kinder spielerisch Deutsch

Auf Initiative der Ortsgruppe des Karpatendeutschen Vereins in Hopgarten/Chmeľnica fand dieses Jahr schon das fünfte Mal ein Sprachlager statt. Die Leitung übernahm Meiko Fischer und mit seinem Team aus zehn Lektoren kümmerten sie sich um 70 Kinder.
Los ging es gleich in der ersten Ferienwoche, am 3. Juli. Auf diese erste Woche haben sich die Kinder aus Hopgarten/Chmeľnica, Kniesen/Hniezdne, Alt Lublau/Stará Ľubovňa und Umgebung das ganze Jahr gefreut. Wir haben das Ferienlager wie im vergangenen Jahr an der Grundschule in der Levocska Straße in Alt Lublau organisiert.
Ich möchte mich bei dem Direktor der Schule Peter Höger ganz herzlich bedanken. Zum Programm des Sprachlagers gehörten auch Basteln, deutsche Lieder einüben, verschiedene Spiele, am Lagerfeuer bei Gitarrenmusik grillen.
  Exkursionen und Besichtigungen
Wichtig waren die Geschichten aus der Bibel, die mit großem Interesse von den Kindern und Lektoren gelesen und in der deutschen Sprache besprochen wurden. Um 12 Uhr gab es Mittagessen und danach begann jeden Tag nach dem Programm ein anderer Tagesablauf. Am letzten Tag findet für die Kinder immer eine Exkursion statt. Weil es den Kindern im vorigen Jahr in Nähre/Strážky so gut gefallen hat, haben sie Meiko Fischer gebeten, auch dieses Jahr dorthin zu fahren. Sie besichtigten zunächst das Kastell und lernten dort einiges über die bewegte Vergangenheit des Kastells und seine Besitzerin Margita von Czobel. Danach tobten sich die Kinder beim Spielen im Areal des Kastells aus.
Präsentation für die Eltern 
Abends waren die Eltern zum Elternabend  bei Kuchen und Kaffee eingeladen. Sie sollten auch sehen, was  in der Woche im Lager passierte. Auf einer Videoaufnahme konnten sie
den Lageralltag ihrer Kinder sehen. Die Kinder sangen ihre eingeübten deutschen Lieder, erzählten die Geschichten aus der Bibel und zeigten den Eltern die gebastelten Sachen, die sie nach Hause mitnehmen konnten. Man war sich einig, dass das Sommer-Sprachlager großen Erfolg hatte und bestimmt im nächsten Jahr wieder stattfinden wird.
Wir bedanken uns bei der Österreichischen Landsmannschaft in Wien für die Unterstützung. Außerdem danken wir allen, die uns helfen unsere deutsche Muttersprache zu pflegen und zu erhalten.
Maria Recktenwald